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al hat man das Gefühl an einem Platz zu sein, an dem sich der liebe Gott ganz besonders viel Mühe gegeben hat. Solch einen Platz haben wir gefunden: das Schneerosental in Tirol. Unweit der deutschen Grenze bei Kufstein liegt das Schneerosental, im Unterinntal auf einem Hochplateau, auf etwa 600 m Seehöhe gelegen umfasst das Gebiet fünf Gemeinden im Bezirk Kufstein: Langkampfen, Mariastein, Angerberg, Breitenbach, Kramsach. Unser Augenmerk liegt hier im Besonderen auf den beiden Gemeinden Angerberg und Mariastein
Kraftquelle Schneerosental Angerberg in Tirol
Gegründet wurde Angerberg im 8. Jahrhundert durch die Bajuwaren und wurde 1190 erstmals urkundlich erwähnt. Der bis 1981 noch unter Unterangerberg bekannt Ort ist ein typisches Streudorf. Die Dorflandschaft wird von kleinen verstreuten Siedlungen mit weiten Wiesen dazwischen gekennzeichnet. Es gibt vier gastronomische Betriebe und zahlreiche Privatzimmervermieter. Besonders beliebt ist das Gebiet am Fuße des Buchackers im Sommer aufgrund der vielen Wanderwege, Kapellen, der Naturkneippanlage und der Hundalm Eis- und Tropfsteinhöhle.
Angerberg ist der Ausgangspunkt zur einzigen Eis- und Tropfsteinhöhle in Tirol, die auf einem Plateau oberhalb des Inntals auf 1.520 m Seehöhe liegt. Leider ist sie aufgrund der schweren Zugänglichkeit nur im Sommer geöffnet, doch dann liegt sie auf einer wunderschönen Tour, bei der man einen Tagesausflug machen und bequem über den Bergrücken wandern kann.
Die 1751 erbaute Steinkapelle ist nur eine von 9 Kapellen am Angerberg. Sie ist wildromantisch gelegen und einer der kleinen und eher unbekannten Wallfahtsorte in Tirol. Besonders attraktiv ist die Lage: auf einem Felsblock errichtet. Sie besitzt drei Fresken aus dem 18. Jahrhundert, Mariahilfaltärchen, Ex-Voto-Tafeln und Statuetten.
Direkt vor dem Landgasthof Schlossblick http://www.schlossblick.at ist die einzige Naturkneippanlage in der näheren Umgebung gelegen. Liebevoll restauriert wird sie laufend gepflegt und bietet nicht nur an heißen Sommertagen eine nicht nur erfrischende, sondern auch gesunde Abkühlung.
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Mariastein - die kleinste Gemeinde (271 EW) des Bezirkes Kufstein ist vor allem als Wallfahrtsort bekannt. Abseits der Hauptverkehrswege gelegen, hat sich die Gemeinde Mariastein ihren ursprünglichen Charakter bewahrt und wurde auch deshalb in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer beliebten Wohngemeinde. Die Gemeinde Mariastein liegt auf der ca. 150 m über dem Inntal gelegenen Angerbergterrasse nördlich von Angath. Angath wiederum ist einige Fahrminuten von Wörgl entfernt. Auf einem gewaltigen Felsbrocken steigt der 42 m hohe mittelalterliche Wohnturm empor und ist schon von weitem zu sehen. Die Gegend macht einen ruhigen und friedlichen Eindruck. Früher führte hier die Hauptstraße durch das Inntal vorbei, die über den Angerberg verlief.
Beeindruckend auf einem 14 m hohen Felsen gelegen, ist die Wallfahrtskirche Mariastein, die seit 1600 eine beliebte Pilgerstätte ist. Die Freundsberger errichteten die Burg um 1360 um die darunterliegende ehemalige Römerstrasse zu schützen. Die Herren von Ebbs errichteten 1470 eine geräumige Kapelle und platzierten dort eine Marienstatue. Im Jahr 1587 wurde die Anlage von Freiherr Karl von Schlurff gekauft. Der Legende nach brachte dieser die Statue mehrmals nach Bayern, doch kam diese über Nacht stets an ihren ursprünglichen Platz in Mariastein zurück.
Auf Grund dieses Geschehnisses wurde die Kapelle zur Wallfahrtskirche. In der gotischen Gnadenkapelle (Felsgrotte) wird die aus Stein gemeisselte Maria Mutter Gottes verehrt. Der 42 m hohe Wohnturm ist über 150 Stufen erreichbar. Die sehenswerte Wallfahrtskirche Mariastein bietet neben den Ausstellungsgegenständen im Schlossmuseum, der Kassettendecke im Fürstensaal, den sakralen Gegenständen aus Gold und Silber, den Wallfahrtstafeln, Musikinstrumenten und der Asylrehtshand auch noch ganz besondere Glanzstücke: Die in der Hauptkirche ausgestellten "Tiroler Landesinsignien" mit dem Erzherzogshut und dem Zepter, gestiftet vom Landesfürsten Maximilian, dem Deuschmeister (um 1600).
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